Graeser

Weshalb auch Profis nicht in „R“-Monaten vertikutieren!

Für manche Gartenbesitzer gehört das Vertikutieren zum Frühling dazu. Sie wollen damit ihrem Rasen Gutes tun. Doch das Gegenteil ist der Fall: Vertikutieren stellt für den Rasen eine mutwillige Beschädigung dar, insbesondere dann, wenn die Maßnahme vor Mai stattfindet. Vertikutieren verletzt die Grasnarbe und führt zu mehr Unkraut und zu einem unansehlichen Rasen.

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Sie glauben mir nicht? Dann probieren Sie es selbst aus!

Ich empfehle Ihnen, dass Sie nur die Hälfte Ihres Rasens vertikutieren. Anschließend düngen Sie die gesamte Fläche mit einem organisch-mineralischen Dünger. Nehmen Sie dafür die doppelte Menge, die auf der Packung angegeben ist. Vier Wochen später schauen Sie sich den Rasen an. Welche Hälfte sieht nun besser aus? Sie werden feststellen, dass sich die nicht-vertikutierte Fläche besser entwickelt hat als die vertikutierte Seite.

 

Es ist richtig, dass im Profisport vertikutiert wird!

Alle Rasenprofis im Fußball und Golfbereich vertikutieren im Mai oder Juni, nicht vorher! Es geht dabei aber nicht um die Schönheit des Rasens. Profis vertikutieren den Sportrasen, um die Wasserdurchlässigkeit auf den künstlich gebauten Tragschichten zu erhöhen. Im Privatgarten spielen aber weder künstliche Tragschichten noch die Wasserdurchlässigkeit eine Rolle. Deshalb raten wir vom Vertikutieren im Privatgarten kategorisch ab, besonders in Monaten mit “R”.

4. April 2017 Kommentare anzeigen/verstecken

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