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Ganzjährig auftretende Pilzerkrankung: Der Schneeschimmel

Schneeschimmel (Michrodochium nivale / Gerlachia nivalis) ist eine Pilzerkrankung, die ganzjährig auftritt, jedoch vermehrt im Herbst und Winter. Schneeschimmelerkrankungen betreffen vor allem die oberirdischen Teile der Rasenpflanze und sehen daher schlimmer aus, als sie in Wahrheit sind.

Der Name Schneeschimmel kommt von einem weißen, schimmeligen Mycel, das entfernt an Schnee erinnert. Schneeschimmelerkrankungen betreffen vor allem die oberirdischen Teile der Rasenpflanze und sehen daher schlimmer aus, als sie in Wahrheit sind. Häufig tritt Schneeschimmel bei Stress auf. Dies kann übermäßige Feuchtigkeit sein, aber auch Winterstress durch viel Schnee und der damit verbundene Luftabschluss.

Ein weiterer Faktor sind gestörte Böden, also Böden die bearbeitet, durchmischt, künstlich hergestellt oder angefüllt wurden. Bei solchen Böden dauert es oft eine Saison bis der Boden wieder sein natürliches Gleichgewicht gefunden und sich das Bodenleben neu gebildet hat.

Bei Schneeschimmelbefall sollten Sie zunächst die Rasenfläche mit einem Laubrechen leicht aufrauhen, um plattgedrücktes Gras aufzustellen, und dann die Frühjahrsdüngung vornehmen. In aller Regel regeneriert sich die Grasnarbe dann innerhalb der nächsten vier Wochen von selbst und die entstandenen Schäden in der Grasnarbe wachsen zu. Ein Kalken des Rasens ist in der Regel nicht notwendig. Genauere Angaben über den pH-Wert des Bodens liefert eine Messung. Der ideale pH-Wert für Rasen sollte zwischen 6,8 und 7 liegen. Meist reicht aber schon die Frühjahrsdüngung, um diesen pH-Wert zu erreichen.

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